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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“ ist eine Redewendung, die dem russischen Politiker W. I. Lenin (1870-1924) zugeschrieben wird.

Lenin, kommunistischer Revolutionär, Theoretiker und Begründer der Sowjetunion, soll das russische Sprichwort „Vertraue, aber prüfe nach“ häufig verwendet haben. Kurzum, man sollte sich nur auf das verlassen, was man nachgeprüft hat. Inwieweit sich dieser Leitgedanke zu einem Kontrollwahn in totalitären Regimen entwickelte, offenbaren Stasi-Akte und Kreml-Geheimprotokolle. Ein von Misstrauen geprägtes Menschenbild, welches zum absoluten Überwachungsstaat und letztendlich zum Kollaps führte. Wir wissen heute, dass eine maßvolle Kontrolle keinem System schadet, aber ein Zuviel davon hemmt Innovation und bringt hohe Kosten mit sich.

Was hat Lenin mit Bildung zu tun?

Auch im Bildungsbereich gilt zunehmend: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Niemand hätte sich im Jahr 2000, als die ersten PISA-Ergebnisse der österreichischen Schüler vorlagen (übrigens die besten bis heute!) träumen lassen, dass sich eine Kultur des Testens, Dokumentierens und Kontrollierens als ökonomischer Schatten der Pädagogik etablieren würde. Aber mittlerweile bröckelt bei jedem Testergebnis das Vertrauen in unser Bildungssystem und der medial begleitete Ruf nach Effizienz und Kontrolle wird lauter. Neben der „OECD-Norm“, die alltags- und berufsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten Fünfzehnjähriger festlegt und beim PISA-Test überprüft wird, gibt es seit 2008 zusätzlich die heimische „Ö-NORM“ für die 4. und 8. Schulstufe, die durch Bildungsstandardüberprüfung und Informelle Kompetenzmessung (IKM) kontrolliert wird. Auch bei Lesekompetenz (PIRLS), sowie bei Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenz (TIMSS) wird lieber extern überprüft, als vertraut! Die Krönung des Mangels an Vertrauen: Die Zentralmatura! „Zentrale Kontrolle bei der Matura sorgt für mehr Objektivität, Fairness, Transparenz und Vergleichbarkeit“, argumentieren die einen. „Ein Misstrauensbeweis gegenüber Pädagogen“, sagen die anderen. Ganz neu im Sortiment der Kontrollen ist ein verpflichtendes Testverfahren für Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen, das bei Schuleintritt und am Ende eines Semesters, in dem das Kind eine Deutschförderklasse oder einen Deutschförderkurs besucht hat, zur Anwendung kommt. Man könnte fast meinen, wir investieren mehr in Kontrollen, als in Förderung!

Ohne Vertrauen geht´s nicht!

Wie hätte die Flüchtlingskrise 2015 geendet, wenn die Regierung nicht Vertrauen in die Hilfsbereitschaft ihrer Bürger gehabt hätte? Solidarität und Gemeinsinn lassen sich nur schwer verordnen und an den Kontrollkosten würde jedes Budget scheitern. Vertrauen ist das Bindeglied einer funktionierenden Gesellschaft, besonders wenn es darum geht, freiwillig mehr zu tun, als Verträge vorgeben. Auch Kolleginnen und Kollegen agierten unbürokratisch und weit über ihre Dienstpflichten hinaus, als es darum ging, Flüchtlingskinder ins Schulsystem zu integrieren. Und sie tun es heute noch! Der Dienstgeber könnte sich eigentlich glücklich schätzen, dass seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ohne Kontrollen zum Wohle der Kinder eigenverantwortlich handeln. Doch der PISA Schock anno dazumal löste eine Suche nach qualitativen Kriterien für Schule und Unterricht aus, wobei plötzlich das erlernte und viele Jahre praktizierte „Lehr-Handwerk“ erfahrener Pädagogen in Frage gestellt und am Seziertisch der Bildungsanalytiker wissenschaftlich zerpflückt wurde. Experten der Bildung und Eigenvermarktung feierten die Revolution der „Pädagogischen-Evolutionstheorie“ und präsentierten dem ehemaligen österreichischen Kaiserreich neuen Kleider: „Kompetenzorientierter Unterricht und individuelle Förderung (mit und ohne Plan!)“. Na zumindest die OECD Testindustrie sollte das zufrieden stellen…..

Warum ist Kontrolle gut, Vertrauen aber besser?

Wer auf Vertrauen statt Kontrolle setzt, will mehr Verantwortung, und weniger staatliche Vorschriften. Ich kann nicht von Schulautonomie sprechen und zeitgleich den Leitern minuziös vorschreiben, wie die Organisation einer Deutschförderung auszusehen hat. Ich kann nicht Methodenfreiheit propagieren und andererseits zu offenem Unterricht verpflichten. Und ich muss erkennen, wenn ich zwei Pädagogen das Gleiche vorschreibe, wird das nie dasselbe sein! Außerdem gibt es in unserem Schulsystem genug Kontrollstellen, die eine Einhaltung der Bildungsziele überprüfen und einfordern können. Vertrauen wir den Lehrerinnen und Lehrern, die sich engagieren und zum Wohle der Kinder Verantwortung übernehmen! Denn wer seinen Mitarbeitern nicht traut, läuft Gefahr, unmotivierte Beschäftigte zu haben, die nur mehr Dienst nach Vorschrift machen!

(Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text verallgemeinernd das generische Maskulinum verwendet.)


Kärntner LEHRERBUND

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Österreichischer Lehrerbund Kärnten - Fraktion Christlicher Gewerkschafter Kärnten

Landesobfrau Claudia Wolf-Schöffmann, BEd 8.-Mai-Straße 47/2 9020 Klagenfurt am Wörthersee Österreich +43 660 999 66 33 +43 463 5862 17 claudia.schoeffmann@schule.at Lehrervertretung Vereinsgesetz Landespolizeidirektion Klagenfurt

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